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1. Januar 2019

Pokerchef der Spielbank Berlin: „Beim Poker spielt man nicht seine Karten, man spielt seine Gegner!“

 

Die Spielbank Berlin ist ein wahrer Besuchermagnet in der Hauptstadt. Am Standort am Potsdamer Platz und den Dependancen am Alexanderplatz, am Los-Angeles-Platz unweit des Kudamms sowie in Spandau begrüßt die Spielbank jährlich insgesamt um die 600.000 Besucher.

 

Poker-Boom

Zu den absoluten Favoriten der Gäste gehört neben Black Jack, Roulette und dem Automatenspiel ganz besonders das Poker-Spiel, das in der Spielbank Berlin von Bernd Plätrich (59) geleitet wird. Plätrich ist ein Urgestein der Hauptstadtspielbank: Schon seit 1981 ist er mit dabei, er beherrscht sämtliche klassische Spiele im Schlaf und leitet auch große Poker-Turniere mit gelassener Erfahrung. Was macht für ihn den Reiz des Spiels aus? „Poker ist ein interessantes Spiel, denn neben dem Glücksfaktor spielen Strategie, Empathie, Risikobereitschaft und die Fähigkeit zu bluffen eine entscheidende Rolle“, so Bernd Plätrich. „Man sagt, man spiele nicht seine Karten, sondern seine Gegner und das trifft es genau auf den Punkt.“

 

Poker-Hotspot Berlin

Regelmäßig finden in der Spielbank Berlin große Pokerturniere statt. Ganz besonders das jährlich Anfang Januar stattfindende World Poker Tour DeepStack (WPTDS) Turnier ist ein absolutes Highlight. Die renommierte World Poker Tour ist in den USA seit vielen Jahren eine feste Größe innerhalb der Turnierserien und gilt weltweit als eines der wichtigsten Poker-Events überhaupt. Spieler aus aller Welt sind dann zu Gast am Potsdamer Platz und besuchen das Turnier, das zu den größten in Europa zählt.

„Das WPT Deepstacks gehört auch für mich persönlich zu den eindrucksvollsten Turnierserien, die in Deutschland stattfinden“, sagt Plätrich. „Gemeinsam mit der WPT stellen wir für das WPT DeepStacks Berlin Festival einen abwechslungsreichen Turnierplan zusammen, der allen Pokerfans ein spannendes und unvergessliches Erlebnis beschert. 2020 konnten wir Menschen aus mehr als 50 Ländern in der Spielbank begrüßen.“

 

Kurse für angehende Dealer

Neben der Betreuung des Spielbetriebs gehört zu den Aufgaben von Bernd Plätrich auch die Schulung der angehenden Kartengeber (Dealer) und Spielleiter (Floormen). Das Spiel hat viele Finessen, als Dealer muss man jedoch nicht nur das Spiel grundlegend verstehen, sondern auch eine Pokerrunde leiten und durchführen können. „Ein entsprechendes Auftreten und ein gewisses Geschick im Umgang mit den Karten sind für einen Dealer wichtig. Wenn er oder sie noch Kopfrechnen kann und die Spieler dazu bringt, sich am Tisch wohlzufühlen, dann sind die wichtigsten Voraussetzungen für den Job erfüllt“, so Plätrich. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Dealer männlich oder weiblich ist. Die Spielbank beschäftigt zahlreiche weibliche Dealer, die ebenso wie ihre männlichen Kollegen das Spiel verantwortungsbewusst an den einzelnen Tischen leiten. Bernd Plätrich kann sich auf die Professionalität und Arrangements seiner Mitarbeiter verlassen: „Die Kunst besteht darin, Souveränität und Zurückhaltung zu wahren, gleichzeitig aber auch für eine angenehme Atmosphäre an den Tischen zu sorgen.“

 

Gäste wollen Spaß und Nervenkitzel

Bernd Plätrich feiert im kommenden Jahr schon seit 40. Jubiläum in der Spielbank Berlin – was hat sich im Laufe der Zeit geändert? „Gar nicht so viel“, meint Plätrich. „Grundsätzlich geht es den Menschen damals wie heute um ein besonderes Erlebnis. Sie wollen Nervenkitzel und Spannung erleben und natürlich freut sich jeder, wenn er oder sie einen schönen Gewinn mit nach Hause nehmen kann. Es ist unsere Aufgabe, die perfekten Bedingungen zu schaffen, damit unsere Gäste einen schönen Abend in der Spielbank verbringen können. So war das früher und so ist es auch heute noch.“