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    So geht's

    Roulette

    Roulette ist ein weit verbreitetes und äußerst beliebtes Glücksspiel in Spielbanken. Seit etwa 400 Jahren wird Roulette in den europäische Casinos gespielt. Zu Beginn befanden sich neben den 36 Zahlen die Zero (= Null) und die Doppelzero im Roulettekessel. Diese Variante ist heute als amerikanisches Roulette bekannt. Im Jahr 1841 entfernte die Spielbank Bad Homburg die Doppelzero aus dem Kessel, um das beliebte Casinospiel für die Gäste attraktiver zu gestalten.

    In den deutschen Spielbanken werden heutzutage fast ausnahmslos amerikanische Roulette-Tische angeboten. Allerdings bezieht sich die Bezeichnung „American-Roulette“ heute nicht mehr auf die Nutzung eines Roulettekessels mit einer Doppelzero, sondern auf die Tischform und den Spielablauf. Während an einem französischen Roulettetisch vier Croupiers arbeiten und diese mit Rateaus die Jetons auf den Tischen bewegen und platzieren, kann ein amerikanischer Roulettetisch mit einem Dealer und einer Tischaufsicht (die ggf. auch noch für weitere Tische zuständig ist) betrieben werden. Die Einsätze der Gäste erfolgen mit markierten Wheelchecks, bei denen die Gäste den Wert der Jetons selbst bestimmen können. Darüber hinaus erfolgt das Handling, z. B. das Sortieren der Spieleinsätze, die nicht gewonnen haben, durch Maschinen, wie z. B. der Chipper-Maschine.

    SPIELERKLÄRUNG

    Standorte mit Roulette

    Potsdamer Platz | Fernsehturm | Ku’damm

    Schwierigkeitsgrad

    Leicht zu lernen

    Ziel

    Ziel beim American Roulette ist es, vorherzusagen, auf welche Nummer die Kugel im nächsten Spiel fallen wird.

    Auszahlung

    Die Auszahlungsquote beim Roulette beträgt im Durchschnitt 97,3%. Mit dem Bankvorteil von nur 2,7% wird das Roulette somit als „das fairste Glücksspiel“ bezeichnet. Im Gegensatz zum original amerikanischen Roulettekessel, bei dem es zwei Nullen gibt, wird in der Spielbank Berlin nur mit einer Null gespielt, was die Gewinnchance der Spielteilnehmer ebenfalls erhöht.

    Spielverlauf

    Der Croupier gibt mit der Ansage „Bitte das Spiel zu machen“ das Spiel frei. Danach platzieren Sie Ihre Jetons auf die verschiedenen Möglichkeiten und warten auf den spannenden Moment, in dem der Croupier die Kugel abwirft. Mit der Absage „Nichts geht mehr“ („Rien ne va plus“) wird das Setzen beendet – die Kugel fällt. Die ermittelte Gewinnzahl wird laut angesagt und alle gesetzten Chancen, die damit zusammenhängen, werden ausgezahlt – alle übrigen Jetons entfernt der Croupier vom Tableau.