Französisches Roulette

Das Spiel besteht aus dem Spielfeld (Tableau) und dem Roulette-Kessel mit 37 Fächern, auf denen in unregelmäßiger Reihenfolge die Zahlen 0 bis 36 verteilt sind. Alle Zahlen sind abwechselnd in Rot oder Schwarz gehalten, nur die Null befindet sich in einem grünen Feld.

Auf dem Tableau sind die Zahlen aufsteigend angeordnet, an den Seiten der Zahlenfelder befinden sich die verschiedenen Setzfelder.

Mit den Worten „Bitte das Spiel zu machen“ eröffnet der Croupier das Spiel und die Spieler setzen ihre Jetons auf die Chancen. Ab der Ansage „Rien ne va plus“ oder „Nichts geht mehr!“ hat die Kugel das Sagen. Sobald sie fällt, verkündet der Croupier Zahl, Farbe und Gewinnchancen.

Ziel ist es, mit dem Einsatz von Jetons auf eine oder mehrere der möglichen Chancen die nächste auszuspielende Gewinnzahl zu treffen und zu gewinnen. Form, Farbe und Aufdruck der Jetons bestimmen den Wert, der von 5,- € Mindesteinsatz bis hin zu 10.000,00€ reicht.

Die Geschichte des Roulette

Seinen Ursprung hat das Roulette im mittelalterlichen Rad der Fortuna, dem heutigen Glücksrad. Das Französische Roulette wurde erstmals im 17. Jahrhundert in den Vergnügungslokalen des alten Paris gespielt – und zwar nach Regeln, die sich bis heute nicht geändert haben. Von Frankreich kam es nach Deutschland und wurde vor allem in den Spielbanken von Bad Homburg, Baden-Baden und Wiesbaden richtig bekannt. Heute ist das Spiel weltweit verbreitet. Auch Amerikaner spielen gern Roulette – allerdings schneller. Um das Spiel zu beschleunigen, wird beim  Amerikanischen Roulette auf Einfache Chancen, Dutzende und Kolonnen verzichtet.